Gemeinschaft der Gemeinden

Rheydt West

 

Pfarre Herz Jesu

Kevelaer-Wallfahrt 2022

 

Die diesjährige Wallfahrt fand auch diesmal wieder unter der hervorragenden Planung und Organisation von Herrn Hummes und seiner Frau statt. Sie begann allerdings sehr feucht. Nach mehreren Wochen extremer Trockenheit und inniglichen Flehens um Regen öffnete Petrus just an dem Morgen des Starts der Fahrradtour sämtliche Himmelsschleusen, sodass die Bitten um Reisesegen in der Herz-Jesu-Kirche aus tiefsten Seelen der schon deutlich durchnässten Teilnehmer kamen. Danach brachen über 20 hartgesottene, teilweise wie Marsmännchen gekleidete, gegen den Regen Ankämpfende auf, in der Hoffnung, dass sich das Wetter bessern möge.      

Nach der wie üblichen Andacht in der Pfarrkirche zu Dornbusch hörte der Regen langsam auf und bei dem späteren Besuch der Pfarrkirche St. Nikolaus in Walbeck stellten die meisten Radler fest, dass ihre Kleidung schon fast völlig am Körper getrocknet war - und bald danach wurde es einigen bei langsam aufgeklartem Himmel allmählich schon wieder zu heiß. Beim Eintreffen in Kevelaer brauchte niemand mehr die Kleidung zum Trocknen aufzuhängen.

Nach einer kurzen Regenerationszeit in dem aus früheren Fahrten bekannten und bewährten Hotel im Zentrum der Stadt brachen die Teilnehmer dann zu Fuß unter dem Leitgedanken „Wo Himmel und Erde sich berühren" zuerst einmal zum Kreuzweg im Forum Pax Christi auf, der von Annemarie und Marco Köhler sehr würdig gestaltet wurde. Hierzu fand sich auch noch die mit dem Bus angereiste Gruppe der Gemeinschaft der Gemeinden ein.

Danach konnte jeder, der wollte, Kevelaer auf eigene Faust erkunden und sich dann zum Samstagsgottesdienst, der von Robert Weber, Pastoralreferent im Ruhestand, gestaltet wurde, einfinden.

Um nach diesen geistlichen Erbauungen dem körperlichen Wohlbefinden Genüge zu tun, hatte Ehepaar Hummes in Hotelnähe ein vorzügliches Gasthaus ausgesucht, in dem jeder nach Geschmack und Vorliebe seinen Kalorien- und Flüssigkeitshaushalt wieder auffüllen konnte, und auch Gelegenheit zu weniger religiösen Gesprächen bestand.

Wer wegen beginnender Müdigkeit nicht genug Essen fassen konnte oder auch nicht mit allen ins Gespräch kam, hatte anderntags beim Frühstück im Hotel noch reichlich Gelegenheit dazu.

Am Sonntag konnte in einer von Anne Purrio gestalteten Messe in der Beichtkapelle für eine problemlose Heimfahrt gebetet werden. Diese Bitten wurden erhört, sodass alle Beteiligten wohlbehalten in MG wieder eintrafen und somit die Tour trotz des anfänglichen regennassen Starts in guter Erinnerung behalten können.

Helmut Stöckel

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