Gemeinschaft der Gemeinden

Rheydt West

 

Pfarre Herz Jesu

Bibel und Glauben

Vom Glaubensgespräch bis zum Sternsingerausflug, von der Kinderbibelwoche bis zur Kevelaerwallfahrt: alle Aktionen, die mit unserem Glauben zu tun haben, finden Sie hier

Tue Gutes und dir wird Gutes getan

Sternsingeraktion 2018

„Wir kommen daher aus dem Morgenland, wir kommen geführt von Gottes Hand…“ wie oft haben wir diese Lied wohl gesungen? Drei Tage lang zogen wir von Tür zu Tür, von Haus zu Haus, als Erwachsenengruppe, gemeinsam mit etwa 150 Kindern und Eltern aus unserer Gemeinschaft der Gemeinden.

Natürlich wollten wir uns von den Kindern nicht den Schneid abkaufen lassen und so brachten wir an jeder Tür das volle Programm: Lied, vier Textpassagen, Segen kleben oder Schreiben und Sammelbüchse füllen, nächste Tür. Treppauf, treppab, Kilometer um Kilometer. Man hat es schon schwer als Erwachsener – die Kinder sind sooo viel niedlicher! Da machen auch eventuelle Texthänger nichts  - nicht so bei uns. Aber wir gaben unser Bestes und das Ergebnis zeigt, es war in Ordnung.  Anfangs glaubte ich noch, wir bekommen die Spenden besonders schnell, damit wir nicht so lange singen, aber spätestens als wir ernst gemeinten Beifall bekamen, waren meine Zweifel beseitigt.

Eine solche Tour durch unsere Gemeinden ist sehr lehrreich. Wir haben viele unterschiedliche Menschen getroffen, viele verschiedene Haushalte gesehen, sind durch viele unbekannte Straßen gezogen. Nahezu überall wurden wir warm empfangen. Wir haben Tannenbäume und Krippen bewundert und schöne alte Uhren bestaunt. Wir mussten uns auch manchmal kritische Worte anhören, aber  niemand hat uns ohne eine Spende weggeschickt, war sie auch noch so klein. Viele hatten bereits gewartet und erzählten, welches Glück der Segen des vergangenen Jahres ihnen gebracht hatte. Viele freuten sich, dass sie dieses Mal berücksichtigt wurden, weil sie sich im letzten Jahr den Segen im Pfarrbüro abholen mussten. Oder die Kinder wegen des plötzlichen Glatteis abbrechen mussten.  Und manch einer freute sich besonders, unseren Pfarrer einmal persönlich kennenzulernen, denn an der Klingel steht ja keine Konfession! Und hin und wieder gab es kleinere sehr persönliche Gespräche, weil die Menschen überrascht waren von unserem Anblick und unerwartete Erinnerungen hochkamen, die sie mit uns teilten. Das waren dann Momente, in denen der eigentliche Anlass der Aktion in den Hintergrund trat. In denen es egal war, dass die Kälte langsam die Beine hochkroch, die Füße müde wurden und wir vom Kaffee im Jugendheim träumten. Da ging es dann um den einen Menschen vor Ort, um den, der uns gegenüber stand, der von lieben Verstorbenen reden wollte, von der Angst um Angehörige oder von der Erleichterung, aus dem Krankenhaus entlassen zu sein.

Mit über 18.000 Euro hat die diesjährige Sternsingeraktion ein unglaubliches Ergebnis eingebracht. Alle Beteiligten dürfen zu Recht stolz darauf sein, dazu beigetragen zu haben. Aber für mich waren die kleinen Erlebnisse am Rande das, was die Teilnahme so wertvoll gemacht hat. Wir werden auch im nächsten Jahr nicht alle Haushalte erreichen können. Aber die Kinder und Erwachsenen, die mitmachen, werden wieder versuchen, an möglichst vielen Türen zu schellen. Ich werde dabei sein.

Anita Schwenzer

Die Sternsinger haben den Neujahrssegen gebracht

Vom 05.-07. Januar waren ca. 150 Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinschaft der Gemeinden unterwegs. Viele Erwachsene haben sie begleitet. Über 18.200 € wurden von ihnen gesammelt. Mit dem Geld werden die Projekte des Päpstlichen Missionswerkes der Kinder unterstützt. Z.B. kirchliche Initiativen in Indien, die Mädchen und Jungen eine Schulbildung ermöglichen. Über 60.000.000 Kinder in diesem großen Land besuchen keine Schule, weil sie arbeiten müssen.

Leider ist es nur möglich, einen Teil der Haushalte in unserer Pfarre zu besuchen. Dadurch haben wir viele Menschen nicht erreicht. Trotz der großen Bereitschaft fehlen aktive Sternsinger. Ich möchte daher den Kindern, Jugendlichen, den Müttern und Vätern sowie den Organisatoren in St. Margareta, St. Johannes, Herz Jesu und St. Konrad für ihren besonderen Einsatz danken. Vielleicht bilden sich im nächsten Jahr noch mehr Gruppen, die aus erwachsenen Sternsingern bestehen und den Segen für ein neues Jahr in unserem Stadtteil verteilen.

Michael Schicks

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