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Grußkartenverkauf - Caritative Hilfe für bedürftige Kinder

 

Das ganze Jahr hindurch begleiten mich die Karten......Ich halte Ausschau nach neuen Motiven und Sprüchen, um wieder neue  Karten gestalten und anbieten zu können. Mal ist die Arbeit weniger mal mehr stressig, und dies geschieht hauptsächlich in der Vorweihnachtszeit. Doch wenn ich dann am Ende des Jahres auf einen tollen Kartenverkaufserlös für den guten Zweck blicken kann,  ist alle Arbeit vergessen.  Alleine beim Caritas-Basar in St. Johannes konnte ich mich über eine Einnahme von 1.200 Euro freuen.

Ich bin Jahr für Jahr überrascht,  dass noch so viele Karten gekauft werden im Zeitalter der sozialen Netzwerke. Es ist doch schön zu wissen, dass eine handgeschriebene Karte noch wertgeschätzt wird.

Während des Basars wurde ich gefragt, was denn "Caritative Hilfe für bedürftige Kinder" bedeuten würde .Gerne gebe ich an dieser Stelle darüber Auskunft..  Grundsätzlich spende ich nur dahin, wo ich mir ganz sicher bin, dass das Geld in vertrauenswürdige Hände gelangt. Ein persönlicher Kontakt sowie Einblick in die jeweilige Organisation sind mir dabei sehr wichtig.

 

Hierzu gehört das Kinderdorf Bethanien in Waldniel. Dort befinden sich kleine Wohnhäuser,  die jeweils von einer Kinderdorffamilie bewohnt werden. Es sind Kinder, die in einer Art Ersatzfamilie leben, um ihnen Therapie und Fördermöglichkeiten,

aber auch Zuneigung und Wärme zu schenken, die sie in ihrer eigenen Familie nicht erhalten können. Für diese Kinder, bei denen die alltäglichen Probleme doch größer sind als bei anderen, sind Urlaubsfahrten besonders wichtig. Sie bedeuten eine unbeschwerte Zeit und die Kinder freuen sich das ganze Jahr über darauf. Diese Urlaubsfahrten sind aber nur dank der Spenden möglich.

In unserer Stadt, im Franziskaner Kloster Bettrather Strasse lebt die Gemeinde Sant Ègidio .Diese Gemeinde setzt sich nicht nur für Arme, alte Menschen und Obdachlose ein, sondern sie hat auch ein großes Herz für Kinder,  die aus benachteiligten Familien kommen und in schwierigen Situationen leben. Für sie bietet die Gemeinschaft eine Friedensschule, die "Regenbogenschule" an. Sie ist eine Lern- und Freizeithilfe und jeden Samstag werden ca. 40 Kinder im Alter von 6-12 Jahren schulisch und pädagogisch betreut. Alle sozialen Dienste sind kostenlos und die Mitarbeiter arbeiten alle ehrenamtlich, sind jedoch auf Spenden angewiesen, um das regelmäßige Essen, Spielaktivitäten, Ausflüge  und  einen gemeinsamen Urlaub zu ermöglichen.

Schon seit Jahren fließen Spendengelder an die "Aktion Friedensdorf - Kinder in Not e.V. Mönchengladbach".  Dies ist eine Initiative von Christen in unserer Stadt, die seit 50 Jahren Spenden sammeln mit dem Ziel, in Lateinamerika und Afrika das Elend der Straßenkinder zu lindern. Mit ganz viel persönlichem Einsatz stehen sie im Kontakt mit Projektpartnerschaften vor Ort, die die Entwicklungschancen dieser Kinder verbessern möchten . Dieser persönliche  Kontakt gewährleistet, dass die Hilfe ankommt und in ihrem Sinne umgesetzt wird. Diese Spenden sind ein Segen für die Kinder dort.

Das Kinderhospiz "Bärenherz" in Leipzig ist eine Einrichtung, die es auch verdient unterstützt zu werden. Ohne Spenden könnte Bärenherz nicht im notwendigen Umfang für betroffene Familien sterbenskranker Kinder sorgen, da die laufenden Kosten nur knapp über der Hälfte von den Kranken- und Pflegekassen erstattet werden  und sie sich nur auf die Grundversorgung des erkrankten Kindes beziehen.

Und nicht zuletzt habe ich auch immer ein offenes Ohr in unserer Gemeinde. Wenn es z.B. um einen angebrachten Urlaubszuschuss für ein Kind geht oder für Weihnachten Lebensmittel fürs Lädchen eingekauft werden, die Kindern eine Freude bereiten, unterstütze ich immer wieder gerne.

Ich danke allen, die durch den Kartenkauf diese Spenden ermöglichen und auch denen, die mir bei der Kartenarbeit helfen.

Ganzjährig sind die Karten im Pfarrbüro Am Martinshof, in der Iris-Apotheke in Hockstein und im Cafe Hannes erhältlich.

 

Marita Weiner

 

"An den Frieden denken heißt, an die Kinder denken."

Michail Gorbatschow in einem Brief an Astrid Lindgren