Gemeinschaft der Gemeinden

Rheydt West

 

Pfarre Herz Jesu


Begegnungszentrum Hannes in der Gemeinde St. Johannes

Das Begegnungszentrum Hannes in unserer Gemeinde St. Johannes gehört zur Katholischen Pfarre Herz Jesu und leistet vielfältige soziale und pastorale Arbeit in unseren vier Stadtteilen Hockstein, Ohler, Pongs und rund um den Schmölderpark. Die soziale Arbeit richtet sich an alle Menschen in diesen Stadtteilen, unabhängig von Konfession und Religion.

Das Hannes ist ein Begegnungszentrum, das einen wesentlichen Beitrag zu einem guten Miteinander leistet. Ziel ist es, sich für mehr Lebensqualität einzusetzen, besonders für Menschen in unseren Stadtteilen, die von Armut, Benachteiligung und Vereinsamung betroffen sind. Dies geschieht vor allem durch die verschiedensten Angebote und durch das Engagement ehrenamtlicher Mitarbeiter.

Die soziale und pastorale Arbeit wird begleitet und unterstützt durch hauptamtliche Mitarbeiter der Pfarre Herz Jesu und durch den Regionalen Caritasverband Mönchengladbach.

Ganz herzlich möchten wir uns bei Ihnen für ihr Engagement und Ihre Spenden bedanken! 
Ohne Ihre Hilfe wäre diese  Caritaspastoral in unserer Pfarre Herz Jesu so nicht möglich!  
Wenn Sie unsere vielfältigen Angebote in unserem  Begegnungszentrum Hannes unterstützen möchten, können Sie uns gerne eine Spende auf das
Konto der Pfarre Herz Jesu, Rheydt,  

IBAN DE71 3105 0000 0000 0848 71, Stichwort  "Hannes"  oder  "Lädchen"
 
überweisen oder diese in einem der Gemeindebüros abgeben. Natürlich stellen wir Ihnen auch gerne  eine Spendenquittung aus. 
Aus dem Finanzbericht des Bistums Aachen 2017 über das Begegnungszentrum Hannes
 
Im Sommer hat Herr Wolfgang Nübold gemeinsam mit einem Fotografen uns in St, Johannes besucht, um für den Finanzbericht des Bistums Aachen über das Begegnungszentrum „Hannes“ zu berichten. In diesen Tagen wird der Finanzbericht erscheinen mit folgendem Text:
 
Lebendige Gemeinde – auch ohne Kirche
Das Begegnungszentrum „Hannes“
 
 
Vier ältere Männer warten schon, als das Café um 11.00 Uhr seine Türen öffnet. „Die Herren treffen sich hier jeden Morgen, genauso wie die Mütter mit ihren kleinen Kindern“, erklärt Katie Steerath. Sie bedient die Gäste und ist eine von rund 20 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, die das Café Hannes neben der ehemaligen Kirche St. Johannes in Mönchengladbach-Rheydt betreiben und mit selbstgebackenem Kuchen und selbst gekochter Suppe versorgen. Im Treffpunkt des Stadtteils gibt es ein Angebot an Zeitschriften und Büchern sowie Spielmöglichkeiten für Kinder. „Hier mischen sich die Milieus“, sagt Stephanie Schippers, die als hauptamtliche Kraft das Café führt.
 
 
Das Kirchengebäude St. Johannes in der Gemeinschaft der Gemeinden Mönchengladbach-Rheydt-West wurde 2015 geschlossen. Aber die Gemeinde wollte, dass die Kirche weiter vor Ort ist.
Denn hier gibt es keine Geschäfte und kaum soziale Infrastruktur, dafür viele Menschen, die von Armut, Benachteiligung und Vereinsamung betroffen sind. Die Idee war, der Caritasarbeit einen Ort und der Stadtpastoral eine Perspektive zu geben. Mit Projektmitteln des Bistums Aachen wurde das Pfarrheim zum Begegnungszentrum mit einem Café, einem Lebensmittelladen und einem Kleiderladen umgebaut. Angebote wie die Montagsgespräche, der Donnerstagstreff für Jugendliche oder die Sozialberatung sind gut besucht. Getragen wird die Einrichtung durch Spenden und vor allem durch das Engagement von rund 100 ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Die soziale und pastorale Arbeit unterstützen hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarre Herz Jesu und des Regionalen Caritasverbands Mönchengladbach. Gemeindereferent Roland Weber hat darüber hinaus eine Stadtteilkonferenz ins Leben gerufen, in der Polizisten, Ärzte, Lehrer und Erzieher sowie Vertreter der Stadt und der evangelischen Kirche gemeinsam beraten. „Wir müssen als Kirche wach bleiben“, ist Weber überzeugt.
  
 
Das Johannes-Lädchen hinter dem Café bietet für bedürftige Menschen Lebensmittel zum halben Preis an. 14 Helferinnen und Helfer kümmern sich um Einkauf und Verkauf. Wer hier einkauft, braucht einen Bedüftigkeitsnachweis und kann damit für maximal fünf Euro einkaufen. An den Öffnungstagen kommen bis zu 70 Menschen, und sie kommen als Kunden, nicht als Almosenempfänger. „Wir wollen die Kunden nicht drängeln und durchschleusen. Sie sollen richtig einkaufen können“, erklärt Monika Gold, die das Lädchen führt. Der Einkauf bietet Gelegenheit für Gespräche. „Es ist wichtig, dass die Gemeinde hier auch ohne Kirchenbau personell präsent ist“, sagt Gold. Der benachbarte Kleiderladen verkauft an bedürftige Menschen gut erhaltene Kleidung aus Kleiderspenden zu kleinen Preisen. Auch hier ist der Kunde König. Einrichtung und Service erinnern eher an eine edle Boutique als an einen Second-Hand-Laden.                                                                                    
 
Wolfgang Nübold, Senior Consultant
 

Neueste Artikel: