Gemeinschaft der Gemeinden

Rheydt West

 

Pfarre Herz Jesu

Information des St. Martinskomitees Ohler-Ohlerfeld
 
Das St. Martinskomitee Ohler-Ohlerfeld hat sich in Abstimmung mit der KGS Ohler dazu entschlossen, in diesem Jahr wieder einen St. Martinszug zu organisieren.
 
Der geplante Termin ist der 12.11.2022. Beginn wie immer um 17.15 /17.30 Uhr ab Schule Konradstraße.
 
Natürlich werden wieder St. Martinstüten ausgegeben. Dazu werden die Sammler und Sammlerrinnen vorher wieder entsprechende Karten verkaufen. Z. Zt. gehen wir davon aus, dass der Preis pro Tüte aus dem Jahre 2019 (€ 7,00, Schüler der KGS €6,00) beibehalten werden kann.
 
Selbstverständlich findet auch das St. Martinsfeuer auf dem Kirmesplatz statt, vorbehaltlich der Genehmigung. Weitere Details entnehmen Sie bitte dem Aushang und/oder den Karten für die St. Martinstüten.
 
Geplanter Zugweg: Schule, Konradstr., Wilhelm-Wachtendonk-Str., Landscheidung, Entenweide, Ohlerfeldstr., Kirmesplatz, Ohlerfeldstr., Konradstr., Schule.
 
In diesem Jahr kann auf dem Schulhof wegen Bauarbeiten kein Glühweinfest stattfinden. Es wird zur Zeit geklärt, ob dieses auf dem Ohlerkamp stattfinden kann. Das wird vermutlich erst kurzfristig entschieden werden können.
 
St. Martinskomitee Ohler-Ohlerfeld
Hans Josef Claßen
Fastenaktion für das Zachäus – Haus in Burundi
 
In diesem Jahr gab es in der Fastenzeit in St. Margareta wieder Türkollekten für das Zachäus-Haus in Burundi, das die Gemeinde seit Jahren unterstützt.

Insgesamt sind 874,93 € zusammengekommen! Auch die Messdiener haben bei ihrer Ostersammelaktion einen großen Teil für dieses Haus zur Verfügung gestellt. Wenn der Gesamtbetrag feststeht, werden wir also diese Summe noch nach oben korrigieren können.
 
Zum Dank schickte uns das Zachäus-Haus einen kurzen Videoclip von ihrem täglichen Frühsport - viel Vergnügen!
 
 

Besuch aus Burundi

Nach Abschluss eines Treffens der Ordensoberen der Bene-Terezya Schwestern in Rom kam die Leiterin des Zachäus- Hauses, Schwester Dr. Josephine Toyi, Ende Mai nach Krefeld, und es bestand die Möglichkeit bei einem Treffen, mehr über ihre Arbeit, ihre Pläne und Schwierigkeiten zu erfahren. Im Zachäus-Haus in Burundi, das schon seit vielen Jahren durch Fastenkollekten in St. Margareta unterstützt wird, leben 100 körperlich behinderte Kinder und Jugendliche. Der Verein „Oase des Friedens“ (2019 gegründet) hat das Ziel, den Erhalt des Zachäus-Hauses zu sichern, wofür sich Pfarrer Ludwig Kamm (früher Pfarrer in St. Margareta) bis zu seinem Tod im Jahr 2020 unermüdlich eingesetzt hatte.

Schwester Josephine – die übrigens ausgezeichnet Deutsch spricht – berichtete Mitgliedern des Vereins und anderen Interessierten von den schwierigen Verhältnissen in Burundi und von ihren Bemühungen, für die ihnen anvertrauten Kinder bestmöglich zu sorgen.

Die Ursache für viele körperliche Behinderungen und Missbildungen erfuhren wir an diesem Abend von Dr. Sebastian Boekels, der das Haus schon oft besucht und medizinische Hilfe geleistet hat:

Viele der Kinder sind Opfer von Minen, die noch aus der Zeit des Bürgerkriegs stammen. Andere erkrankten, weil sie in der frühen Kindheit nicht genug zu essen bekamen und heute oft unter schlimmen Knochenentzündungen leiden. Mit körperlicher Behinderung sind sie dann für ihre ohnehin sehr armen Familien eine zusätzliche Last und werden verstoßen.

Im Zachäus-Haus dagegen bekommen sie drei Mahlzeiten und eine schulische oder berufliche Ausbildung, manche studieren sogar.

Auch medizinische Hilfe bekommen die jungen Menschen:  Operationen, notwendige Therapien, Prothesen oder Gehhilfen. Um die vielfach benötigte Physiotherapie zu sichern - die sehr zeitaufwändig und kostenintensiv ist und nur im entfernten Krankenhaus durchgeführt werden kann – planen die Schwestern ein eigenes Physiotherapiezentrum. Ein Teil der Ausrüstung ist schon vorhanden.

Ein weiteres Projekt ist der Ausbau der Landwirtschaft, mit dem Ziel die Eigenversorgung zu sichern und die geplante Anschaffung einer Photovoltaik-Anlage um das Zachäus-Haus mit Strom zu versorgen.

 Sr. Josephine Tovi und M. von Ameln

Die bisherige Landwirtschaft soll weiter ausgebaut werden, damit die Ernährung der Bewohner gesichert ist, weitere Kühe sollen angeschafft und weiteres Ackerland erworben werden. Auf dem eigenen Land werden u.a. Mais, Bohnen und Kochbananen angebaut, um eine ausgewogene Ernährung sicherzustellen. Ein großes Problem sind die vielen Diebstähle von Feldfrüchten, denn auch die übrige Bevölkerung hungert.

Unterstützung vom Staat gibt es keine, man hat den Schwestern sogar einen Teil ihres Landbesitzes abgenommen, da er für den Bau der neuen Hauptstadt Gitega (früher: Bujumbura) benötigt wurde.

Die Inflation in Burundi beträgt ein Vielfaches unserer Inflationsrate und erschwert zusätzlich die Versorgung der Bewohner.

In einem kürzlich übersandten Video konnte man eindrucksvoll erleben, wie begeistert die jungen Menschen mit ihren Möglichkeiten beim Sportunterricht mitmachen, singen und tanzen! Ihre Lebensfreude macht deutlich, wie wertvoll unsere Unterstützung des Zachäus-Hauses ist!

Trotz der Sorgen und Nöte in unserem eigenen Land, in einem Europa, das mit vielen Krisen kämpfen muss, sollten wir trotzdem die Menschen in ferneren Ländern nicht vergessen, die immer schon mit größeren Herausforderungen und Nöten umgehen mussten!

Bei ihrem unermüdlichen Einsatz für die Kinder und Jugendlichen sind die Schwestern und ihre Schützlinge im Zachäus-Haus auf unsere Spenden angewiesen. Wir lassen sie nicht im Stich und werden Sie immer mal wieder über Neuigkeiten aus dem Zachäus-Haus informieren.

Wie Sie spenden können, erfahren Sie im Pfarrbüro oder aus den Informationsbroschüren, die in den Kirchen ausliegen.

Dorothee Frentzen (für den Gemeindeausschuss St.Margareta)

 
Dein Jahr für den Frieden -
 
Freiwilliger Friedensdienst mit pax christi ab Sommer 2022
 
Viele junge Menschen möchten nach der Schule, dem Studium oder der Ausbildung ein Jahr im Ausland verbringen. Dort lernen sie eine neue Sprache und Kultur intensiv kennen und setzen sich als Freiwillige für eine gerechtere Welt ein. pax christi bietet mit den Friedensdiensten ein Freiwilliges Internationales Jahr (FIJ) im Bereich der Friedens- und Versöhnungsarbeit an und ermöglicht den Freiwilligen einen Einblick in die Arbeit von Nichtregierungsorganisationen, Sozialprojekten und Gedenkstätten.
 
„Dass ich in Mazedonien gelandet bin, war eigentlich mehr Zufall.“, berichtet unsere Freiwillige Lara und erzählt weiter: „Ich wollte gerne die Region Südosteuropa besser kennenlernen und mir gefiel die Einsatzstelle so gut. Mittlerweile bin ich unglaublich froh, ausgerechnet hier zu sein und dieses interessante Land kennenlernen zu dürfen.“
 
Lara hat in einer Organisation gearbeitet, die sich um die soziale Integration von Gruppen kümmert, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden. Mit dem Fokus auf Kinder, Jugendliche, Roma und Bildung bietet die Organisation Hausaufgabenhilfe, Freizeitbetreuung und Unterstützungsangebote an. Andere Freiwillige unterstützen ein Zeitzeugenprojekt im Kosovo zu den Balkan-Kriegen oder bieten Debattierclubs für palästinensische Jugendliche an. So leisten sie ihren ganz persönlichen Einsatz für Frieden und Versöhnung und entscheiden sich in Zeiten von zunehmendem Nationalismus ganz bewusst für konkrete Friedensarbeit.
 
Durch die Coronapandemie konnten die Friedensdienste 2021 nicht stattfinden. Nun beginnen sie wieder mit Ausreisen im Sommer 2022. Junge Menschen können sich ab sofort für einen Friedensdienst bewerben. Weitere Informationen zu den verschiedenen Einsatzstellen in Polen, auf dem Balkan, in Ecuador und Israel/Palästina, zum Bewerbungsverfahren oder zu pax christi sind auf der Homepage www.pax-friedensdienste.de zu finden.
Über uns: pax christi: menschen machen frieden - mach mit.
Wir sind eine internationale ökumenische Friedensbewegung in der katholischen Kirche und leisten durch Informations- und Öffentlichkeitsarbeit weltweit einen Beitrag zu Frieden und Gerechtigkeit. Als ehrenamtliche NGO setzen wir uns aktiv für Menschenrechte, Gewaltfreiheit, zivile Konfliktlösungen, Klimaschutz, eine vielfältige Gesellschaft und gegen Diskriminierung ein! Seit über 25 Jahren bieten wir jungen Menschen die Möglichkeit sich aktiv im In- und Ausland zu engagieren.

Tansania-Projekt

 

Lieber Pfarrer Schicks, liebe Frau Thomsen, lieber Herr Bettin, lieber Michael Ehren, liebe Marion, lieber Guido,

ich hoffe Ihnen und Euch allen geht es gut und dass Sie in dieser schwierigen Zeit gute Nerven behalten und alle - Sie selber und Ihre Lieben  - gesund sind und es bleiben!

 

Obwohl im "home office" komme ich jetzt erst dazu, Ihnen und Euch zu schreiben, dass unsere gemeinsame Sammelspende für den Kindergarten in Endabash innerhalb weniger Tage dem Konto von Dina Safari Anney in Karatu / Tansania gut geschreiben wurde.

 

Dina hat mir in mehreren 'Tranchen' ein paar Sätze des Dankes und zwei Fotos zukommen lassen. Sie bat mich, dies gesammelt an Sie weiter zu geben. Hier nun - in Dina's Originalton - der angehängte Dankesbrief an Sie und Euch - gerne auch zum Aushängen. Ich denke, Dina's Englisch ist verständlich; bei Bedarf schicke ich aber gerne eine Übersetzung hinterher.

 

Was nicht in dem Brief steht: Dina war sprachlos und hat geweint vor Freude als ich ihr von unserem Büro in Bonn per Telefonat mitteilte, dass die Pfarreimitglieder und die Freunde von Guido und Marion (mein Bruder, meine Schwägerin) zusammen so viel Geld gespendet haben.

 

Kurzum, auch von meiner Seite Ihnen und euch allen ganz herzlichen Dank für alle Unterstützung für den Blandine Kindergarten in Endabash / Karatu / Tansania. Ich habe immer noch den Traum, dass wir eines Tages, wenn wir gesund bleiben und die Situation es erlaubt, mit einer kleinen Gruppe gemeinsam nach Tansania reisen können - z.B. mit jungen Leuten, denen wir diese Projektpartnerschaft und das 'weltkirchliche' bzw. "globale Lernen" an Herz legen könnten.

Sofern es mir beruflich möglich ist, werde ich dies nach Kräften unterstützen und bei entsprechendem Interesse auf seiten von Menschen aus der Pfarrgemeinde auch versuchen, Finanzmittelzuschüsse für diese Form von Jugendarbeit zu beantragen.

1.400€ für die Freunde und Förderer des St. Josefshauses

„Es sind die besonderen Momente des Kennenlernens und der Freude, wenn Wünsche Wirklichkeit werden“, so die Vorsitzende des Fördervereins des St. Josefshauses in Hardt, Beatrix Kellerwessel-Koch. Mit allen kleinen und großen Menschen des St. Josefshauses freuen sich die Mitglieder des Fördervereins genauso wie die neue Heimleiterin Sabine Nießen über eine Spende in Höhe von 1.400 €. Diesen neuen Spendenrekord erbrachte das offene Adventssingen Ende 2019 in Ohler/ Ohlerfeld.

Benedikt Roemer, Initiator der Aktion, ist es ein großes Anliegen, Institutionen und Projekte in Mönchengladbach zu unterstützen, die ohne finanzielle Hilfe nicht möglich wären. In diesem Sinne wird auch die Spendensumme verwendet, um zwei Stahlfußballtore anzuschaffen. So können die Kinder und Jugendlichen, die in der inklusiven Fußballmannschaft des SC Hardt trainieren, im geschützten Bereich auch außerhalb der Trainingsstunden ihre Fähigkeiten in den sportlichen Bereichen weiterentwickeln. „Auf großen Torjubel dank dieser tollen Spende freuen wir uns alle“, so die Vorsitzende, die Herrn Roemer und allen Mitstreitern des offenen Singens ein herzliches Dankeschön ausspricht.

 

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