Gemeinschaft der Gemeinden

Rheydt West

 

Pfarre Herz Jesu

Kolpingsegeln 2019: „Wind – et kütt wie et kütt!“
 
Vom 23. Bis 25. August 2019 stach zum elften Mal eine tapfere Mannschaft in See, um den Widrigkeiten des Ijsselmeers zu trotzen. Niemand ahnte vorher, welchen Herausforderungen die Crew sich würde stellen müssen.
Es begann schon bei der Anreise vom schönen Niederrhein ins „Irgendwo im Nirgendwo“ der Niederlande, wie ein Teil der Mitsegler Enkhuizen bezeichnet. Es ist ein hübsches kleines Städtchen, aber wir waren schon sehr oft dort. Dieses Jahr sollte es raus auf das große Meer gehen – die Nordsee. Die alten Haudegen unter uns hofften auf mehr Wind und „unentdeckte“ Inselparadiese.
Dann aber erreichte uns die Nachricht, dass die Technik uns einen Strich durch die Rechnung gemacht hatte, ein Schleusendefekt in Almeere hatte zur Folge, dass die Fahrt in Enkhuizen losgehen würde und die Inselparadiese auf uns warten mussten. Aber der Traum lebt weiter.

Fahrradtour der Kolpingsfamilie

Die dritte Tages-Fahrradtour der Kolpingfamilie ging mit einem Zwölfer-Fahrradträger, nach HELENAVENN  in den Niederlanden, ca. 15 Km westlich von VENLO. Die Tour war nach niederländischen Knotenpunkten festgelegt. So fuhren wir zunächst 6 Km entlang der Heide in Mariapeel, bis wir nach AMERICA kamen. Dies ist ein Ort auf der Weiterfahrt nach YSSELSTEYN, wo bei Knotenpunkt 25 der einzige deutsche Soldatenfriedhof mit über 32.000 Gräber in den Niederlanden liegt. Beim Anblick der Gräber braucht einem kein Politiker eine Zeitspanne der „Deutschen Geschichte“ als „Vogelschiss“ zu erklären.
Weiter ging es nach GRINDTVENN am nördlichsten Punkt von Mariapeel. Von dort führt die Tour 7 Km entlang der Helenavaart, ein ehemaliger Schiffskanal für Torfkähne, zum Ausgangsort zurück. Hier wurde  nach einer Stärkung mit köstliche holländische Eßspezialitäten die Räder wieder verzurrt und anschließend die Heimfahrt angetreten.

Keine Unfälle, keine Platten; alles im grünen Bereich.
 
Werner Pongratz

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