Gemeinschaft der Gemeinden

Rheydt West

 

Pfarre Herz Jesu

Bibel und Glauben

Vom Glaubensgespräch bis zum Sternsingerausflug, von der Kinderbibelwoche bis zur Kevelaerwallfahrt: alle Aktionen, die mit unserem Glauben zu tun haben, finden Sie hier

Wortgottesdienstvorschlag zum 3. Fastensonntag, 7.3.2021

von Pfarrer Guido Helbig

Wir möchten Sie, die Sie einen Sonntagsgottesdienst zurzeit nicht besuchen können oder mögen, einladen, die Form des Hausgottesdienstes, wie sie schon zu Beginn des Christentums üblich war, mit modernen Mitteln wieder aufleben zu lassen. Jeden Sonntag soll es einen Vorschlag auf unserer Webseite geben, der zum Feiern in der Familie oder auch allein anregen soll. Die Auslegung der Lesungen gibt es als Video, so dass auch auf eine Predigt nicht verzichtet werden muss.

Bitte geben Sie uns Rückmeldung, ob diese Art Ihnen gut tut.

 

Vorbereitungen

Ein Tisch, um den man sich versammeln kann, ist mit einem Strauß Blumen und einer brennenden Kerze geschmückt. Wenn möglich, sollte in der Mitte des Tisches außerdem ein Kreuz stehen oder liegen.

 

Kreuzzeichen

Lasst uns mit dem Kreuzzeichen beginnen, IM NAMEN DES VATERS....

 

Liedvorschlag: GL 761, 1 + 2 - Hör, Schöpfer mild, den Bittgesang

 

Einführung

Das Leitwort der diesjährigen Misereor-Fastenaktion lautet:
„Es geht. Anders“
Das ist ein Leitwort, das in unsere Zeit paßt.
 
Zum einen hat es Corona zwingend über die letzten zwölf Monate geschrieben:
Wir haben gelernt, daß vieles anders gehen muß, gehen kann.
 
Zum anderen charakterisiert es unsere gegenwärtige Kirchenzeit:
Schon lange geht da vieles nicht mehr so,
wie es einst einmal ging.
In unserer Weise, heute Christen- und Kirchenmenschen zu sein,
geht manches anderes,
bewußt oder unbewußt, gewollt oder ungewollt..
 
Als Menschen wie als Christen sind wir Lehrlinge.
Und unsere Lehrzeit ist noch nicht zu Ende.
Sie kann nie zu Ende sein,
so lange wir leben.
 
Sie kann nie zu Ende sein,
solange wir nach Gott auslangen,
zu glauben suchen,
Christ und Christin sein möchte.
 
Sie kann nie zu Ende sein,
solange wir Kirche sind.

Vieles muß anders gehen.

Fragt sich nur:

Wie denn?

Irgendwie ja wohl nicht.

Wie aber dann?

 

Kyrie

GL 277

Tagesgebet

Gott, immer wieder ändern sich Dinge,
müssen sich Dinge ändern:
In uns, zwischen uns, unter deinen Augen.
In deinen Geboten weist du uns die Wege,
und Jesus selbst ist in Wort und Tat einer gewesen,
der das Gegebene nicht einfach hingenommen hat.
Wo etwas nicht mehr weitergehen konnte,
wie es ging, da hat er eingegriffen -
etwa im Tempel zu Jerusalem.
 
Auch wir müssen neue Wege gehen:
Wege, die uns zunächst rückwärts führen,
zurück zu dir, zurück zu uns,
damit es dann vorwärts gehen kann:
Das sind die „Re-Formen“,
ohne die gar nichts geht auf die Dauer.
 
Zeig uns, was da nötig ist, hier und heute.
Darum bitten wir dich, der du mit Jesus, deinem Sohn,
und dem Heiligen Geist lebst und liebst;
heute und in Ewigkeit. Amen.

 

1. Lesung aus dem Buch Exodus

In jenen Tagen sprach Gott auf dem Berg Sinai
alle diese Worte:
In bin Jahwe, dein Gott,
der dich aus Ägypten geführt hat,
aus dem Sklavenhaus:
 
Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.
 
Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes,
nicht mißbrauchen,
denn der Herr läßt den nicht ungestraft,
der seinen Namen mißbraucht.
 
Gedenke des Sabbats:
Halte ihn heilig!
 
Ehre deinen Vater und deine Mutter,
damit du lange lebst in dem Land,
das der Herr, dein Gott, dir gibt.
 
Du sollst nicht morden.
Du sollst nicht die Ehe brechen.
Du sollst nicht stehlen.
Du sollst nicht falsch gegen deinen Nächsten aussagen.
Du sollst nicht nach dem Haus deines Nächsten verlangen.
Du sollst nicht nach der Frau deines Nächsten verlangen,
nach seinem Sklaven oder seiner Sklavin,
seinem Rind oder seinem Esel oder nach irgend etwas,
was deinem Nächsten gehört.
 
(Ex 20, 1-3.7-8.12-17)

 

Liedvorschlag: Gl 429,1-5 - Gott wohnt in einem Lichte

 

Evangelium:

Das Paschafest der Juden war nahe,
und Jesus zog nach Jerusalem hinauf.
Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern,
Schafen und Tauben
und die Geldwechsler, die dort saßen.
 
Er machte eine Geißel aus Stricken
und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus,
dazu die Schafe und Rinder;
das Geld der Wechsler schüttete er aus,
und ihre Tische stieß er um.
Zu den Taubenhändlern sagte er:
Schafft das hier weg,
macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle!
 
Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift:
Der Eifer für dein Haus verzehrt mich.
 
Da stellen ihn die Juden zur Rede:
Welches Zeichen läßt du uns sehen als Beweis,
daß du dies tun darfst?
Jesus antwortete ihnen:
Reißt diesen Tempel nieder;
in drei Tagen werde ich ihn wieder aufrichten.
 
Da sagte die Juden:
Sechsundvierzig Jahre wurde an diesem Tempel gebaut,
und du willst ihn in drei Tagen wieder aufrichten?
Er aber meinte den Tempel seines Leibes.
 
Als er von den Toten auferstanden war,
erinnerten sich seine Jünger,
daß er dies gesagt hatte,
und sie glaubten der Schrift und dem Wort,
das Jesus gesprochen hatte.
 
Während er zum Paschafest in Jerusalem war,
kamen viele zum Glauben an seinen Namen,
als sie die Zeichen sahen, die er tat.
Jesus aber vertraute sich ihnen nicht an,
denn er kannte sie alle und brauchte von keinem ein Zeugnis über den Menschen,
denn er wußte, was im Menschen ist.
 
(Joh 2, 13-25)

 

Predigt

Wenn Sie mögen, können Sie jetzt die Videopredigt abspielen.


Fürbitten

GL 22,1

Liedvorschlag: GL 385,1 - Nun saget Dank und lobt den Herren

 

Vater unser

Ob Sie allein sind oder mit mehreren Personen: Das Vater unser stehend laut zu sprechen, tut gut in dieser Zeit.
Mit ausgebreiteten Armen die Welt mit hinein zu nehmen in Ihr Gebet, wird uns auch dann verbinden, wenn wir uns nicht real sehen können.

 

Segen

Segnen kann jeder jeden, denn Segnen heißt nichts anderes als seinem Gegenüber Gutes sagen und wünschen in dem Bewusstsein, dass der Funke Gottes in jedem Menschen leuchtet.

Welche Geste Sie gebrauchen, sollten Sie selbst entscheiden, auch je nach Vertrautheit: Einander die Hand auf die Schulter legen, das gemeinsame Kreuzzeichen oder auch ein Lächeln sollen Ihre Verbundenheit untereinander und mit Gott zum Ausdruck bringen.

Sind Sie allein? Dann machen Sie selbst das Kreuzzeichen und denken an jemanden, der Ihnen am Herzen liegt.

 

 

 

Ökumenisches Bibelgespräch in Rheydt-West
 
"Seid barmherzig, wie euer Vater barmherzig ist!"
Gesprächsreihe zur Jahreslosung 2021: Lk 6.36
 

Donnerstag, 8.4. 2021:

Hoffnung für Judas - oder ein Mensch jenseits der Barmherzigkeiot Gottes? (Mk 14, 10f + Parallelstellen)

Donnerstag, 1.7.2021:

Barmherzigkeit, die überrascht und jegliche Erwartung sprengt! (Lk 10, 25 - 27; Lk 15, 11- 32)

 

Wir diskutieren inb ökumenischer Verbundenheit über ausgewählte biblische Texte. Wir verfolgen dabei die Frage, wie dank des uspruchs der Heiligen Schrift unser fragender und nicht selten angefochtener Glaube gestärkt aber auch das kirchliche Leben in unseren Gemeinden erneuert werden. Wichtig ist uns dabei ein offener und ehrlicher Austausch in allen Fragen. Zudem gilt: Man muss kein studierter Theologe sein, um die Bibel zu verstehen.

 
jeweils um 19.30 Uhr im evangelischen Gemeindezentrum Lenßenstrasse 15.
 
Olaf Nöller & Michael Schicks

9.-12. Februar 2021 KiBiWo in der Kiste – Helden gesucht

Pfarre Herz Jesu / evgl. Gemeindezentrum Lenßenstraße

 

 

Sie retten die Welt, setzen Superkräfte ein, lösen die schwierigsten Aufgaben im Handumdrehen... Heldinnen und Helden begegnen uns im Kino, in Büchern und Comics, im Fernsehen.

Wir beschäftigen uns in dieser Woche aber nicht mit Zauberern oder Spiderman oder Wonder Woman, sondern mit ganz anderen Superhelden und -heldinnen. Sie können nicht unbedingt mit Übermenschlichem glänzen, dafür sind ihre Superkräfte nicht weniger wichtig für die Rettung der Welt.

 

Sie sind STARK, GERECHT, MITFÜHLEND, MUTIG, KLUG und TAPFER!

Und hier ist auch schon mal das passende Lied zum Mitsingen...

Lass Dich von ihnen (und vom Inhalt Deiner KiBiWo-Kiste) überraschen! Vielleicht gehörst Du ja auch zu Ihnen.

 

Das evangelische Gemeindezentrum auf der Lenßenstraße hat - statt der üblichen Anspiele - für jeden Tag einen kleinen Film gemacht...

... für Dienstag: stark wie Deborah und mutig wie Daniel

für Mittwoch: mitfühlend wie Veronika und tapfer wie Paulus

für Donnerstag: gerecht wie Cläre und klug wie Matteo

für Freitag: heldenhaft wie DU!

 

... aber nicht alle auf einmal gucken!

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